City-Passage 1-6, 64319 Pfungstadt
06157 / 60 50

Wechseljahre: Auch die Zähne sind betroffen!

Die Exper­ten der Zahn­kli­nik Jung infor­mie­ren: Wech­sel­jah­re und ihre Aus­wir­kun­gen auf die Zahn­ge­sund­heit — wie sich Frau­en vor Zahn­schä­den spe­zi­ell in die­ser Zeit schüt­zen kön­nen.

Frau­en wer­den beim The­ma Wech­sel­jah­re ver­mut­lich zunächst an Sym­pto­me wie Hit­ze­wal­lun­gen, Schweiß­aus­brü­che und Schlaf­stö­run­gen den­ken. Doch die hor­mo­nel­le Umstel­lung des weib­li­chen Kör­pers in der Zeit von Anfang 40 bis Ende 50 hat noch wei­te­re Aus­wir­kun­gen auf den gesam­ten Orga­nis­mus. So ist bei­spiels­wei­se auch die Zahn- und Mund­ge­sund­heit von der Umstel­lung betrof­fen. Frau­en soll­ten also gera­de in die­ser Lebens­pha­se ein spe­zi­el­les Augen­merk auf Ihre Zäh­ne wer­fen.

Doch wor­an liegt es, dass die Wech­sel­jah­re auch den Zäh­nen zu schaf­fen machen? Wie so oft leis­ten auch hier die Hor­mo­ne einen ent­schei­den­den Bei­trag dazu: Durch hor­mo­nel­le Schwan­kun­gen steigt das Risi­ko unter Zahn­fleisch­ent­zün­dun­gen zu lei­den. In die­sem Fall wird es als hor­mo­nel­le Gin­gi­vi­tis bezeich­net. Übli­cher­wei­se schwillt zunächst das Zahn­fleisch an und ebnet so schäd­li­chen Stoff­wech­sel­pro­duk­ten von Bak­te­ri­en den Weg. Als Fol­ge des­sen kommt es häu­fig zu Zahn­fleisch­blu­ten. Damit beginnt ein Teu­fels­kreis: “Aus Angst vor wei­te­ren Blu­tun­gen, put­zen vie­le Frau­en dann nicht mehr so häu­fig oder gründ­lich die Zäh­ne. Der so ent­ste­hen­de Zahn­be­lag führt wie­der­um zu Kari­es oder Zahn­fleisch­erkran­kun­gen. Gera­de in die­ser Lebens­pha­se soll­te der Zahn­arzt häu­fig besucht und eine pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung vor­beu­gend durch­ge­führt wer­den”, erklärt Dr. Andre­as Jung von der Zahn­kli­nik Jung.

Es gibt jedoch noch wei­te­re hor­mo­nell bedingt Pro­ble­me — neben Zahn­fleisch­blu­ten: Ein sin­ken­der Hor­mon­spie­gel kann sich bei­spiels­wei­se auch auf die Kno­chen aus­wir­ken, so dass sich die Kno­chen­dich­te ver­rin­gert. Für den Kie­fer­kno­chen wird die­ser Pro­zess unter Wis­sen­schaft­ler eben­falls dis­ku­tiert und erforscht. Sta­tis­tisch gese­hen, deu­tet vie­les auf einen Zusam­men­hang von Osteo­po­ro­se und Par­odon­ti­tis hin. “Durch regel­mä­ßi­ge Zahn­arzt­be­su­che — am bes­ten zwei­mal pro Jahr — kann das Risi­ko an Par­odon­ti­tis zu erkran­ken mas­siv gelin­dert wer­den, denn Früh­erken­nung ist gera­de hier das A und O”, weiß Dr. Tho­mas Jung.

11. Januar 2017