City-Passage 1-6, 64319 Pfungstadt
06157 / 60 50

Nach der OP: Mögliche Frühkomplikationen

Wel­che Früh­kom­pli­ka­tio­nen kön­nen nach einer OP auf­tre­ten? Wir klä­ren Sie auf und erläu­tern Ihnen das inno­va­ti­ve Sicher­heit­kon­zept der Dr. Jung Zahn­kli­nik.

1. Blu­tun­gen
Bei einem siche­ren Naht­ver­schluss sind post­ope­ra­ti­ve Blu­tun­gen nach der Ope­ra­ti­on nor­ma­ler­wei­se nicht zu erwar­ten. Wenn den­noch eine Blu­tung auf­tritt, soll­te man vor­lie­gen­de medi­ka­men­tö­se Ein­stel­lun­gen des Pati­en­ten als Ursa­che in Erwä­gung zie­hen. Das bereits erwähn­te Aspi­rin (ASS 100) kann dazu bei­tra­gen, oder aber auch Medi­ka­men­te zur Blut­ver­dün­nung (Hepa­rin oder Mar­cu­mar). Eine post­ope­ra­ti­ve Blu­tung ist mit Druck­ver­band, Kom­pres­se mit Ver­bands­plat­te (die der Zahn­tech­ni­ker anfer­tigt) oder mit einer unter-füt­ter­ten Pro­the­se, früh­zei­ti­ger Käl­teap­pli­ka­ti­on und gege­be­nen­falls zusätz­li­chen Näh­ten nor­ma­ler­wei­se gut zu beherr­schen.

 

2. Blut­erguss (Häma­tom)
Die Wahr­schein­lich­keit von Blut­ergüs­sen nach der Ope­ra­ti­on steigt mit der Grö­ße des Ope­ra­ti­ons­ge­bie­tes und dem Umfang der chir­ur­gi­schen Maß­nah­men, wodurch sich eben­falls die Infek­ti­ons­ge­fahr erhöht. Ursa­chen einer Häma­tom­bil­dung sind oft in einer unzu­rei­chen­den Blut­stil­lung wäh­rend der Ope­ra­ti­on oder in unge­nü­gen­der Druck­aus­übung (Kom­pres­si­on) auf das Ope­ra­ti­ons­ge­biet oder in feh­len­der Käl­te­an­wen­dung zu suchen. Bei gro­ßen Blut­ergüs­sen besteht immer die Gefahr, dass es zu einer Infek­ti­on des Blut­ge­rinn­sels kommt. In einem sol­chen Fall muss ein Blut­erguss eröff­net und abge­saugt wer­den, gege­be­nen­falls ist auch ein Anti­bio­ti­kum erfor­der­lich.

3. Infek­ti­on
Post­ope­ra­ti­ve Infek­tio­nen nach Implan­ta­tio­nen kom­men sehr sel­ten vor. Sie sind leicht zu dia­gnos­ti­zie­ren und äußern sich cha­rak­te­ris­ti­scher­wei­se wie bei jeder ent­zünd­li­chen Reak­ti­on durch Schmer­zen, Schwel­lun­gen, oder auch durch eit­ri­ges, kla­res oder blu­ti­ges Wund­se­kret. Es ist Auf­ga­be des Zahn­arz­tes abzu­klä­ren, ob es sich nur um eine Weich­ge­webs­schwel­lung, ein soge­nann­tes Wund­ödem, oder sogar um eine Ent­zün­dung des Kno­chens (Ost­i­tis oder Osteo­mye­li­tis) han­delt. Eine weit­rei­chen­de Ent­zün­dung des Kno­chens bedarf einer umfang­rei­chen, chir­ur­gi­schen Inter­ven­ti­on, ist aber nur bei extre­mer Ver­schlep­pung einer Wund­hei­lungs­stö­rung denk­bar und nach Implan­ta­ti­on eine extre­me Sel­ten­heit. Die nor­ma­le Wund­hei­lungs­stö­rung oder Wund­in­fek­ti­on kann behan­delt wer­den durch Naht­ent­fer­nung im infi­zier­ten Wund­be­reich zur Ent­las­tung und ein- bis drei­mal täg­li­cher Spü­lung mit Chlor-hexid­in­dig­lu­ko­nat oder Beta­isodon­na. Es kommt dann doch zur Wund­hei­lung, da die Bak­te­ri­en und das ent­zünd­li­che Sekret Abfluss haben. In Ein­zel­fäl­len müs­sen auch Anti­bio­ti­ka ver­ord­net wer­den, ins­be­son­de­re wenn schwe­re all­ge­mei­ne Sym­pto­me wie Fie­ber und ange­schwol­le­ne ört­li­che Lymph­kno­ten im Kie­fer­win­kel­be­reich, am Kie­fer­win­kel­rand oder sogar im Hals­be­reich oder unter dem Kinn tast­bar sind.

4. Schwel­lung (Ödem)
Eine Ödem­bil­dung ist umso wahr­schein­li­cher je umfang­rei­cher sich der chir­ur­gi­sche Ein­griff gestal­tet hat und je län­ger die­ser gedau­ert hat. Natür­lich ist es auch abhän­gig von der indi­vi­du­el­len Kon­sti­tu­ti­on, d.h. von der kör­per­li­chen Beschaf­fen­heit des Pati­en­ten. Ein Pati­ent mit schwa­chem Bin­de­ge­we­be neigt eher zu umfang­rei­chen Wund­schwel­lun­gen als der ath­le­ti­sche, straf­fe Kör­per­typ. Je scho­nen­der und kür­zer ein ope­ra­ti­ver Ein­griff dau­ert, um so gerin­ger wird auch die Schwel­lung aus­fal­len. Eine loka­le Anwen­dung von Käl­teap­pli­ka­tio­nen und ent­zün­dungs­hem­men­den Sub­stan­zen, Anti­ph­lo­gis­ti­ka, bei­spiels­wei­se Brome­lain oder natür­li­che Enzy­me (z.B. aus der Ana­nas) kön­nen ein­ge­nom­men wer­den. Eine deut­lich gerin­ge­re Nei­gung zu Schwel­lun­gen nach Ope­ra­tio­nen kann beob­ach­tet wer­den, wenn bereits 3 Tage vor der Ope­ra­ti­on das Homöo­pa­thie-Mit­tel Arni­ca (3 x täg­lich 5 Kügel­chen) ein­ge­nom­men wur­den sowie noch 3 Tage nach der Ope­ra­ti­on.

In man­chen Fäl­len führt eine aus­ge­präg­te Ödem­bil­dung auch zur Eröff­nung der Wun­de, zur soge­nann­ten Naht­de­his­zenz. Sol­che Naht­de­his­zen­zen nach Implan­ta­tio­nen wer­den von den Pati­en­ten oft mit gro­ßer Besorg­nis betrach­tet, sind in der Rege! aber harm­los. Die geöff­ne­te Wun­de soll­te nicht zusam­men­ge­näht wer­den, son­dern regel­mä­ßig mit Beta­isodon­na, Chlor­he­xi­ding­lu­ko­nat oder auch mit Was­ser­stoff­per­oxid gerei­nigt und gespült wer­den. Selbst wenn der Kno­chen gering­fü­gig frei liegt und eine gute Mund­hy­gie­ne vor­liegt, besteht kei­ne Erfor­der­nis, die Wund­rän­der erneut zusam­men zu nähen. Beson­ders gut gelan­gen frei­lie­gen­de Wund­flä­chen durch regel­mä­ßi­ge Anwen­dung von Sol­ko­se­ryl Den­ta­lad­hä­siv­pas­te zur Abhei­lung. Dies ist wis­sen­schaft­lich bewie­sen (Zafran 1994). Vor­teil­haft ist die­se Sal­be auch ins­be­son­de­re zur Anwen­dung unter­halb einer sofort nach der Ope­ra­ti­on ein­ge­setz­ten Pro­the­se, da eine sol­che Pro­the­se mit Hil­fe die­ser Sal­be auch gut zum Hal­ten zu brin­gen ist.

5. Implan­t­at­lo­cke­rung
Ursa­chen für eine Implan­t­at­lo­cke­rung in den ers­ten Wochen nach Implan­ta­tio­nen sind meis­tens auf feh­ler­haf­te Kno­chen­be­ar­bei­tung zurück­zu­füh­ren.

Ursa­chen kön­nen sein:

  • Hit­ze­ent­wick­lung der Boh­rer im Kno­chen durch man­gel­haf­te Küh­lung (> 40° C)
  • über­höh­te Dreh­ge­schwin­dig­keit der Bohr­in­stru­men­te
  • über­höh­ter Druck der Bohr­in­stru­men­te
  • Ver­wen­dung zu stump­fer Boh­rer

Durch die­se auf­ge­führ­ten Grün­de kann es zu einer Hit­ze­ent­wick­lung im Kno­chen kom­men, der zu einem Abster­ben des dem Implan­tat anlie­gen­den Kno­chen führt und nach­fol­gend zu einer Auf­lö­sung der knö­cher­nen Struk­tu­ren. Eine sol­che Schä­di­gung des Implan­tat­bet­tes lässt sich auch beim behut­sa­men Vor­ge­hen und opti­ma­ler Instru­men­tie­rung nie voll­stän­dig aus­schal­ten, da auch bei schon­ends­ter Kno­chen-prä­pa­ra­ti­on auf­grund des implan­to­lo­gi­schen Vor­gangs oft erheb­li­che Kno­chen­um­bau-vor­gän­ge ein­tre­ten, die im ungüns­tigs­ten Fall auch zu einer feh­len­den Pri­märsta­bi­li­tät und Nicht­an­wach­sen des Kno­chens auf der Implan­tat­ober­flä­che füh­ren. Die Implan­t­at­lo­cke­rung ist also kei­nes­falls als siche­rer Hin­weis für ärzt­li­ches Fehl­ver­hal­ten zu wer­ten. Das Implan­tat soll­te auf jeden Fall mög­lichst schnell ent­fernt wer­den, weil so der Kno­chen­de­fekt gering gehal­ten wird. Bereits 6 bis 12 Wochen nach der Ent­fer­nung des Implan­ta­tes sind gute Vor­aus­set­zun­gen nach Abhei­lung der Kno­chen­wun­de geschaf­fen, um erneut zu implan­tie­ren.

6. Schmer­zen
Nach einer Zahn­im­plan­ta­ti­on sind kei­ne grö­ße­ren Schmer­zen zu erwar­ten als bei einer nor­ma­len Zahnent­fer­nung. Häu­fig besteht eine Schmerz­emp­fin­dung ledig­lich am Ope­ra­ti­ons­tag und ist durch die Ver­ord­nung eines geeig­ne­ten Schmerz­mit­tels leicht zu beherr­schen. Schmerz­mit­tel, wel­che die Blut­ge­rin­nung beein­träch­ti­gen, z.B. Aspi­rin, Dolo­mo, soll­ten dabei bes­ser nicht ange­wen­det wer­den.

Neu­es­te Unter­su­chun­gen zei­gen auch, dass fast alle Schmerz­mit­tel Ein­fluss neh­men auf die Kno­chen­hei­lung und den Kno­chen­stoff­wech­sel nega­tiv beein­flus­sen kön­nen. Das Schmerz­mit­tel mit dem Wirk­stoff Bibo­fla­xin (Prä­pa­rat Vioxx dolor) beein­träch­tigt nicht die Kno­chen-repa­ra­tur­vor­gän­ge. Soll­ten dau­er­haf­te Schmer­zen auch noch Tage nach der Ope­ra­ti­on bestehen, ist bei einer Implan­ta­ti­on im Unter­kie­fer natür­lich dar­an zu den­ken, dass das Implan­tat Druck auf den Nerv­ka­nal aus­übt oder aber eine Kno­chen­ent­zün­dung vor­liegt. In sol­chen Fäl­len soll­te das Implan­tat frü­hest­mög­lich ent­fernt wer­den. Eine Schä­di­gung des Nervs kün­digt sich dabei nicht immer mit Schmer­zen an, son­dern even­tu­ell auch mit Sen­si­bi­li­täts­stö­run­gen im Kinn- und Unter­lip­pen­be­reich.

Um eine Kno­chen­marks­ent­zün­dung (Osteo­mye­li­tis) zu ver­mei­den, ist gege­be­nen­falls die Ein­nah­me von Anti­bio­ti­ka erfor­der­lich.

Sie­he auch:

Ihre Sicher­heit liegt uns am Her­zen! Dabei ist uns nicht nur wich­tig, dass Sie wäh­rend der Behand­lung opti­mal ver­sorgt wer­den, son­dern auch, dass die Behand­lung im Vor­feld pro­fes­sio­nell geplant wird. Infor­mie­ren Sie sich hier über das inno­va­ti­ve Sicher­heits­kon­zept der Dr. Jung Zahn­kli­nik.

Über­ra­gen­de Test­ergeb­nis­se – eine Welt­neu­heit

Durch das Fraun­ho­fer Insti­tut getes­tet: Die Prof. Dr. Jung Zahn­creme lässt die Kon­kur­renz weit hin­ter sich! Die Ergeb­nis­se haben sogar unse­re eige­nen hohen Erwar­tun­gen weit über­trof­fen. Unter­sucht wur­den ins­be­son­de­re die Rei­ni­gungs­leis­tung der Prof. Dr. Jung Zahn­creme und der Abrieb, der durch das Zäh­ne­put­zen beim Zahn­schmelz ent­steht. Durch eine wis­sen­schaft­li­che Test­rei­he konn­ten unse­re eige­nen hohen Erwar­tun­gen sogar noch über­trof­fen wer­den: Der Abrieb am Zahn­schmelz ist durch die Prof. Dr. Jung Zahn­creme ganz beson­ders gering und kaum noch vor­han­den. Die Prof. Dr. Jung Zahn­creme wur­de als außer­ge­wöhn­lich sen­si­tiv ein­ge­stuft. Aber ganz beson­ders revo­lu­tio­när ist, dass die Zahn­creme trotz ihrer sanf­ten Rei­ni­gung auch noch sen­sa­tio­nell gut rei­nigt. Das ein­zig­ar­ti­ge und zum Patent ange­mel­de­te Soft-Clean-Sys­tem der Prof. Dr. Jung Zahn­creme ist somit eine abso­lu­te Welt­neu­heit und die Zukunft der Zahn­pfle­ge! Über­zeu­gen Sie sich selbst.

14. Dezember 2016