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Tabuthema Mundgeruch — Schlechten Atem bekämpfen

Woher kommt der unan­ge­neh­me Mund­ge­ruch und wie bekämpft man ihn am bes­ten? Die Exper­ten der Dr. Jung Zahn­kli­nik klä­ren auf.

Tabuthema Mundgeruch

Für vie­le Men­schen ist das The­ma Mund­ge­ruch, medi­zi­nisch Hali­to­sis genannt, ein abso­lu­tes Tabu­the­ma. Vie­le wol­len nicht ein­mal mit ihrem Zahn­arzt dar­über spre­chen, weil sie sich für ihren unan­ge­neh­men Atem schä­men. Betrof­fe­ne ver­su­chen oft­mals nur den Geruch zu über­de­cken, bei­spiels­wei­se mit Kau­gum­mis, Mund­sprays oder Pfef­fer­minz­bon­bons.

Auf Dau­er bringt das aller­dings für die Betrof­fe­nen kei­ne zufrie­den­stel­len­de Lösung. „Bei dau­er­haf­tem Mund­ge­ruch ist ein Bera­tungs­ter­min in einer pro­fes­sio­na­len Kli­nik emp­feh­lens­wert. Der Arzt Ihres Ver­trau­ens kann bei der Bekämp­fung von Mund­ge­ruch und der Ursa­chen­er­mitt­lung für den schlech­ten Atem pro­fes­sio­nell wei­ter­hel­fen“, rät Dr. med. dent. M.Sc. M.Sc. Andre­as Jung, Lei­ter der Dr. Jung Zahn­kli­nik in Pfungstadt und Frank­furt.

Gründe für Mundgeruch

Die Ursa­chen für Mund­ge­ruch kön­nen sehr viel­fäl­tig sein. Für fri­schen Atem ist eine ordent­li­che und regel­mä­ßi­ge Mund­hy­gie­ne Pflicht. Täg­li­ches Zäh­ne­put­zen, das Ver­wen­den von Zahn­sei­de und Mund­spü­lung sor­gen für ein sau­be­res und ange­neh­mes Mund­kli­ma. Aber nicht nur die Mund­hy­gie­ne allei­ne ist für wohl rie­chen­den Atmen zustän­dig. Kaf­fee, Niko­tin und ver­schie­de­ne Lebens­mit­tel kön­nen einen nega­ti­ven Effekt auf unse­ren Atem haben. Knob­lauch, Zwie­beln und alko­hol­hal­ti­ge Geträn­ke sor­gen sel­ten für ange­neh­men Atem. Abge­se­hen von Kör­per­hy­gie­ne und Ernäh­rungs­stil kön­nen aber auch bio­lo­gi­sche Ursa­chen für schlech­ten Atem ver­ant­wort­lich sein.

Um kör­per­li­che Ursa­chen, bei­spiel­wei­se Erkran­kun­gen in der Mund­höh­le oder im Magen-Darm-Trakt, aus­zu­schlie­ßen, ist ein Ter­min bei einer zahn­ärzt­li­chen Kli­nik drin­gend zu emp­feh­len.

Hilfe gegen Mundgeruch

Abhän­gig von den jewei­li­gen Ursa­chen für Mund­ge­ruch gibt es eine brei­te Palet­te von Mit­teln, die gegen schlech­ten Atem hel­fen kön­nen. Medi­zi­ni­sche Hilfs­mit­tel, Dro­ge­rie­markt­ar­ti­kel und alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den ver­spre­chen oft Bes­se­rung. Was für wen am bes­ten wirkt, kann man nicht pau­scha­liert sagen. „Es lohnt sich auf eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung und einen gesun­den Lebens­stil zu ach­ten. Über­mä­ßi­gen Kau­gum­mi­kon­sum soll­te man ver­mei­den, da die­ser nicht gesund ist“ erklärt Dr. med. dent. Andre­as Jung und fährt fort: „Vie­le Inhalts­stof­fe von Kau­gum­mis haben kör­per­schä­di­gen­de Wir­kun­gen und sind auf Dau­er nicht emp­feh­lens­wert. Als kör­per­freund­li­che Alter­na­ti­ve bie­ten sich bei­spiels­wei­se Mund­spü­lun­gen mit äthe­ri­schen Ölen oder Kräu­tern an.“ Soll­te man den Mund­ge­ruch trotz gesun­der Ernäh­rung und aus­rei­chen­der Hygie­ne selbst nicht in den Griff bekom­men, ist ein Besuch beim Zahn­arzt unum­gäng­lich. Auch eine halb­jähr­li­che pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung, die wir in der Dr. Jung Zahn­kli­nik unse­ren Pati­en­ten emp­feh­len, wirkt vor­beu­gend gegen Mund­ge­ruch.

Ein sau­be­res Mund­ge­fühl und ein ange­neh­mer Atem sind für ein gesun­des Selbst­wert­ge­fühl für jeden Men­schen wich­tig. Ein Ter­min beim Zahn­arzt kann hel­fen, sich wie­der wohl zu füh­len.

12. Februar 2017