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Nach der OP: Spätkomplikationen

Wel­che Spät­kom­pli­ka­tio­nen kön­nen nach einer OP auf­tre­ten? Wir klä­ren Sie auf und erläu­tern Ihnen das inno­va­ti­ve Sicher­heit­kon­zept der Dr. Jung Zahn­kli­nik.

1. Implan­tat­ver­lust
Ist das Implan­tat ein­mal rich­tig mit dem Kno­chen ver­wach­sen fan­ky­lo­tisch osseo­in­te­griert), so ist eine spä­te­re Locke­rung durch eine funk­tio­nel­le Belas­tung nur extrem sel­ten zu beob­ach­ten. Zwei Autoren, Tetsch 1991 und Spie­ker­mann 1994, haben das Auf­tre­ten eines soge­nann­ten “Sekt­kor­ken­phä­no­mens” beschrie­ben. Hier­bei kommt es zum lang­sa­men Her­aus­wach­sen des Implan­ta­tes, ohne ent­zünd­li­che Ver­än­de­run­gen, an die Ober­flä­che. Das Implan­tat scheint sich spon­tan aus sei­ner Ver­an­ke­rung her­aus­zu­lö­sen.

Die heu­te spe­zi­al­be­han­del­ten Implan­tat­ober­flä­chen (Beschich­tung oder Auf­rau­hung) wei­sen meis­tens eine extrem sta­bi­le Kno­chen-ver­an­ke­rung auf, bes­ser als glat­te Tita­n­ober­flä­chen, die frü­her auch gebräuch­lich waren. Soll­te sich ein Implan­tat ein­mal lockern, so gibt es kei­ne Mög­lich­keit, es wie­der zu sta­bi­li­sie­ren. Um einen grö­ße­ren Kno­chen­de­fekt zu ver­mei­den, ist die schnel­le Ent­fer­nung eines Implan­ta­tes ange­zeigt. Die­se Ent­fer­nung ist meis­tens ein­fach mög­lich, oft sogar ohne Anäs­the­sie, durch Her­aus­dre­hen des Implan­ta­tes in Gegen­rich­tung.

2. Kie­fer­höh­len­en­t­zün­dung
Bei nicht kor­rek­tem Ein­brin­gen eines Implan­ta­tes in die Kie­fer­höh­le kann es dort auch zu Infek­tio­nen kom­men, die meis­tens nicht beson­ders schmerz­haft sind. Die Pati­en­ten kla­gen dann über ein dump­fes Druck­ge­fühl, oft in Ver­bin­dung mit Kopf­schmer­zen. Im Rönt­gen­bild fällt häu­fig eine Ver­schat­tung der Kie­fer­höh­le auf. Schmer­zen bestehen dabei nur in gerin­gem Umfang oder gar nicht. Der Infek­ti­ons­weg erfolgt ent­we­der durch eine kon­ta­mi­nier­te Implan­tat­ober­flä­che oder auch von einer bereits erkrank­ten Kie­fer­höh­le ent­lang des Implan­ta­tes.

Eine vor­her bestehen­de chro­ni­sche Infek­ti­on der Kie­fer­höh­le kann sich also auch auf das ope­ra­tiv geschaf­fe­ne Implan­t­at­la­ger über­tra­gen und dort zu ent­zünd­li­chen Vor­gän­gen füh­ren. Das Implan­tat muss ent­fernt wer­den und die erkrank­te Kie­fer­höh­le gege­be­nen­falls auch ope­ra­tiv behan­delt wer­den.

3. Dau­ern­de Schleim­haut­ent­zün­dun­gen (mecha­nisch beding­te Geschwü­re = Ulce­ra)
Bei extrem stark geschrumpf­tem Kie­fer­kamm, ins­be­son­de­re im Unter­kie­fer, kön­nen die Mus­kel­zü­ge und Weich­tei­le so hoch anset­zen, dass es zu einer stän­di­gen mecha­ni­schen Rei­zung an den Weich­tei­len durch die implan­tat­ge­tra­ge­ne Kon­struk­ti­on kommt. In man­chen Fäl­len liegt der Mund­bo­den sogar höher als der Kie­fer­kamm, so dass eine mecha­ni­sche Irri­ta­ti­on die­ser Weich­tei­le nicht mehr zu ver­hin­dern ist. Dann ist eine Absen­kung des Mund­bo­dens oder ein Abprä­pa­rie­ren der Wan­gen und Mus­kel­zü­ge im Mund­vor­hof (Ves­ti­bu­lum­plas­tik) unum­gäng­lich.

Dafür gibt es auf­wen­di­ge Ope­ra­ti­ons­tech­ni­ken, um eine fest­an­haf­ten­de Schleim­haut im Bereich der Implan­tat­durch­tritts­stel­len zu errei­chen. Eine scho­nen­de und ein­fa­che Tech­nik gelingt mit einem spe­zi­el­len Zahn­fleisch­la­ser, mit dem die hoch anset­zen­den Weich­tei­le blu­tungs­frei abprä­pa­riert wer­den und der frei­en Wund­hei­lung über­las­sen wer­den. Eine sofor­ti­ge Ver­län­ge­rung der Pro­the­sen­rän­der, um die Weich­tei­le “unten zu hal­ten”, ist dann erfor­der­lich. Auch eine ungüns­tig ange­fer­tig­te Zahn­ersatz­kon­struk­ti­on auf den Implan­ta­ten kann zu einer mecha­ni­schen Rei­zung der Weich­tei­le füh­ren. Eine Ände­rung der pro­the­ti­schen Kon­struk­ti­on ist dann natür­lich erfor­der­lich.

4. Chro­ni­sche Schmer­zen
Im Ober­kie­fer sind chro­ni­sche Schmer­zen fast immer auf eine Ent­zün­dung der Kie­fer­höh­le oder der Nasenhöhle/” Nasen­ne­ben­höh­le zurückzuführen.Ursache kann auch die Ent­zün­dung um ein Implan­tat her­um sein, die sich bis in die Kie­fer­höh­le aus­brei­tet und dort eine Ver­bin­dung ent­lang des Implan­tat­pfos­tens von der Mund­höh­le zur Kie­fer­höh­le ermög­licht (Mund-Antrumver­bin­dung). In sol­chen sehr sel­te­nen Fäl­len ist eine Implan­ta­tent­fer­nung und eine Deckung der Kie­fer­höh­le nach Behand­lung der Kie­fer­höh­le durch Spü­lun­gen und Anti­bio­ti­ka erfor­der­lich.

Chro­ni­sche Schmer­zen nach Implan­ta­ti­on im Unter­kie­fer sind natür­lich durch eine Irri­ta­ti­on des beschrie­be­nen Nervs im Alveo­lar­ka­nal bei zu gerin­gem Implan­tat­ab­stand oder durch Druck des Implan­ta­tes auf den Nerv­ka­nal mög­lich. Auch dies kann nur beho­ben wer­den durch die Ent­fer­nung des Implan­ta­tes, soll­te natür­lich in jedem Fall schon wäh­rend des Implan­tat­ein­brin­gens ver­mie­den wer­den.

5. Implan­tat­frak­tur
Die heu­te gebräuch­li­chen Titan­im­plan­ta­te wei­sen eigent­lich kei­ne Bruch­ge­fahr mehr auf. Implan­tat­brü­che wer­den nur sehr sel­ten beob­ach­tet, bei sehr schma­len Implan­tat­durch­mes­sern oder extre­men funk­tio­nel­len Belas­tun­gen. Frü­her gebräuch­li­che Kera­mik­im­plan­ta­te oder Hohl­zy­lin­der­im­plan­ta­te neig­ten natür­lich wegen ihrer gerin­ge­ren Sta­bi­li­tät eher zu Brü­chen, die meist auf Mate­ri­al­er­mü­dung oder auch durch Unfall (Trau­ma) begrün­det waren. Die heu­te gebräuch­li­chen Voll­schrau­ben­im­plan­ta­te sind nahe­zu unzer­brech­lich. Bei weit fort­ge­schrit­te­nem Kno­chen­ab­bau kann es in sel­tens­ten Fäl­len als Fol­ge mecha­ni­scher Über­be­las­tung zu Implan­tat­brü­chen kom­men. Im Frak­tur­fall ist die Ent­fer­nung der Implantat­tei­le durch spe­zi­el­le soge­nann­te Tre­pan­boh­rer erfor­der­lich, sofern nachim­plan­tiert wer­den soll.

Ist kei­ne erneu­te Implan­ta­ti­on geplant, so kann zur Ver­mei­dung wei­te­rer Kno­chen­de­fek­te auch der in der Tie­fe befind­li­che Implan­tat­an­teil, der mit dem Kno­chen noch fest ver­wach­sen ist, belas­sen wer­den. Extrem bruch­ge­fähr­det erschei­nen aus Sicht eini­ger Implan­to­lo­gen, da meh­re­re Fäl­le doku­men­tiert sind, soge­nann­te Dis­kim­plan­ta­te. Die­se auch heu­te noch von eini­gen The­ra­peu­ten bevor­zug­ten Implan­ta­te wei­sen nicht die typi­sche Schrau­ben­form auf, son­dern einen schma­len Stift von 1,9 Mil­li­me­tern Durch­mes­ser und eine senk­recht dazu ste­hen­den Schei­be, die in den Kno­chen inte­griert wird. Für die­se soge­nann­ten basa­los­seo­in­te­grier­ten Implan­ta­te (BOI- Implan­ta­te) wird in ver­schie­de­nen Gazet­ten Wer­bung gemacht, da sie eine angeb­lich kos­ten­güns­ti­ge­re Vari­an­te der Implan­ta­ti­on mit gerin­ge­rem ope­ra­ti­ven Auf­wand dar­stel­len wür­de. Es sind in meh­re­ren Fäl­len gera­de bei die­sen Implan­ta­ten Brü­che fest­ge­stellt wor­den. Immer an der Über­gangs­zo­ne zwi­schen Stift und Schei­be, da dort die stärks­te mecha­ni­sche Bean­spru­chung nach fest­sit­zen­der pro­the­ti­scher Ver­sor­gung statt­fin­det. Die Metall­ver­bin­dung an die­ser Stel­le beträgt ledig­lich 1,9 mm und ein Bruch der Schei­be vom senk­recht ste­hen­den Implan­tat­stift kann auf­tre­ten. Dies führt dann doch zu umfang­rei­chen chir­ur­gi­schen Maß­nah­men, um die frak­tu­rier­te Schei­be aus dem Kno­chen zu ent­fer­nen.

In vie­len Fäl­len ist dies gar nicht mög­lich, da die noch im Kno­chen befind­li­che Schei­be des Implan­ta­tes die gesam­te Brei­te des Kie­fer­kamm­fort­sat­zes ein­nimmt. Durch den gro­ßen Platz­be­darf der Schei­be wird dadurch auch lei­der oft eine Neu­im­plan­ta­ti­on unmög­lich gemacht, wenn das abge­bro­che­ne Teil belas­sen wer­den muss. Ein wei­te­rer Nach­teil die­ser soge­nann­ten Dis­kim­plan­ta­te ist, dass eine pro­the­ti­sche Ver­sor­gung auf sehr schma­len Stif­ten zu erfol­gen hat. Dadurch erhal­ten die dar­auf befes­tig­ten Kro­nen oder Brü­cken ein hygie­nisch ungüns­ti­ges Pro­fil, wel­ches auch mit zahn­me­di­zi­ni­schen Hilfs­in­stru­men­ten oft­mals nur schwer zu rei­ni­gen ist. Die kom­pli­zier­te Auf­be­rei­tung des Kie­fer­kno­chens zur Auf­nah­me eines soge­nann­ten Dis­kim­plan­ta­tes macht die­se Implantat­t­ech­no­lo­gie eben­falls nicht gera­de emp­feh­lens­wert. Im direk­ten Ver­gleich zu einer rota­ti­ons­sym­me­tri­schen Implan­tat­schrau­be ist die so wich­ti­ge Pri­märsta­bi­li­tät nur mit einer gewis­sen Unsi­cher­heit zu erzie­len.

Sie­he auch:

Ihre Sicher­heit liegt uns am Her­zen! Dabei ist uns nicht nur wich­tig, dass Sie wäh­rend der Behand­lung opti­mal ver­sorgt wer­den, son­dern auch, dass die Behand­lung im Vor­feld pro­fes­sio­nell geplant wird. Infor­mie­ren Sie sich hier über das inno­va­ti­ve Sicher­heits­kon­zept der Dr. Jung Zahn­kli­nik.

Über­ra­gen­de Test­ergeb­nis­se – eine Welt­neu­heit

Durch das Fraun­ho­fer Insti­tut getes­tet: Die Prof. Dr. Jung Zahn­creme lässt die Kon­kur­renz weit hin­ter sich! Die Ergeb­nis­se haben sogar unse­re eige­nen hohen Erwar­tun­gen weit über­trof­fen. Unter­sucht wur­den ins­be­son­de­re die Rei­ni­gungs­leis­tung der Prof. Dr. Jung Zahn­creme und der Abrieb, der durch das Zäh­ne­put­zen beim Zahn­schmelz ent­steht. Durch eine wis­sen­schaft­li­che Test­rei­he konn­ten unse­re eige­nen hohen Erwar­tun­gen sogar noch über­trof­fen wer­den: Der Abrieb am Zahn­schmelz ist durch die Prof. Dr. Jung Zahn­creme ganz beson­ders gering und kaum noch vor­han­den. Die Prof. Dr. Jung Zahn­creme wur­de als außer­ge­wöhn­lich sen­si­tiv ein­ge­stuft. Aber ganz beson­ders revo­lu­tio­när ist, dass die Zahn­creme trotz ihrer sanf­ten Rei­ni­gung auch noch sen­sa­tio­nell gut rei­nigt. Das ein­zig­ar­ti­ge und zum Patent ange­mel­de­te Soft-Clean-Sys­tem der Prof. Dr. Jung Zahn­creme ist somit eine abso­lu­te Welt­neu­heit und die Zukunft der Zahn­pfle­ge! Über­zeu­gen Sie sich selbst.

13. November 2016